Der Astro- I- Ging- Kalender

 

Ich habe unter der Rubrik I- Ging einen Button "Der I- Ging Kalender".

 

Dieses Projekt möchte ich hier noch etwas weiter ausbauen.

 

Nochmal vorweg: Ich würde mich freuen, wenn ich mit dieser Rubrik dazu beitragen kann, dass auch andere das Leben und seine inneren Strukturen beobachten. Über ein Feedback zu diesem System würde ich mich freuen.

Ich möchte hier der Reihe nach nochmal die einzelnen I- Ging- Zeichen durchgehen, die zu dem System I- Ging- Kalender gehören. Ich zitiere dazu einige Texte aus der Übersetzung von Richard Wilhelm.

 

Das System, in dem ich seit einiger Zeit Beobachtungen mache, geht wie folgt:

 

Wir haben 30° in der Astrologie. Im I- Ging gibt es 6 wandelnde Linien.

 

Eine Phase von 5° in der Astrologie entspricht der Thematik einer wandelnden Linie der einzelnen

verschiedenen I- Ging- Zeichen.

 

1° bis 5° entspricht der ersten, untersten Linie,

6° bis 10° entspricht der zweiten Linie,

11° bis 15° entspricht der dritten Linie,

16° bis 20° entspricht der vierten Linie,

21° bis 25° entspricht der fünften Linie,

26° bis 30° entspricht der sechsten, obersten Linie.

 

Die ersten 15° (1° bis 15°) eines Zeichens entsprechen dem Platz der menschlichen Angelegenheiten, dem unteren Trigramm.

Die nächsten 15° (16° bis 30°) eines Zeichens entsprechen dem Platz der kosmischen Angelegenheiten, dem oberen Trigramm.

Die ersten 15° der verschiedenen Tierkreiszeichen haben also vermutlich eher mit Entwicklungen im privat- persönlichen Bereich zu tun, die oberen 15° (16° bis 30°) haben vermutlich mit Entwicklungen zu tun, die im öffentlichen Bereich, im grossen Gesamtgefüge stattfinden.

 

Wenn Planeten die einzelnen Phasen und Zyklen durchlaufen, zu denen in den Texten von Heil oder Unheil gesprochen wird, kann es sein, dass die Zeiten einfacher oder schwieriger werden.

Solche Zusammenhänge möchte ich gerne weiter beobachten. Falls BesucherInnen dieser Seite damit Erfahrungen gemacht haben, würde ich mich über Rückmeldungen freuen.

 

Eine ähnliche Situation gibt es in einigen Sequenzen der astrologischen Bilderserien, z. B. bei den Charubel- Symbolen im Widder und Schützen.

 

Im I- Ging- Kalender ist das erste Zeichen nach der Wintersonnenwende

"Die Wiederkehr, die Wendezeit". Es entspricht dem astrologischen Zeichen Steinbock.

 

Die untere (erste Linie) ist yang, darüber sind alle Linien Yin.

 

Es ist unten (menschliche Angelegenheiten) der Donner (die Bewegung),

oben (kosmische Angelegenheiten) das Empfangende, die Erde.

 

Von der Situation ist es so:

In meinem direkten Umfeld bin ich in Bewegung, bringe Bewegung ein und 

im grossen Gefüge / Kontext lasse ich mich leiten von dem, was momentan anliegt und zu tun ist.

 

Das Zeichen Steinbock beginnt mit der Wintersonnenwende, die Tage um Weihnachten und Silvester gehören dazu. In diesen Tagen sind viele Menschen (in der christlichen Kultur) in Bewegung, bei Familienfeiern, auf Heimatbesuchen usw.

Das Steinbock- Thema in der Astrologie ist u. a. Beruf/ Berufung, Verantwortung, Wachsen in kleinen Schritten, Kälte, Härte, Alter, Tod, Hemmnisse, Beschränkungen, Grenzen erleben, Grenzen setzen.

 

Im I- Ging- Text heisst es u. a. zu dieser Phase:

 

Das Urteil

"Die Wiederkehr. Gelingen.

Ausgang und Eingang ohne Fehl.

Freunde kommen ohne Makel.

Hin und Her geht der Weg.

Am siebten Tage kommt die Wiederkehr.

Fördernd ist es, zu haben, wohin man geht."

 

Das Bild

"Der Donner inmitten der Erde: Das Bild der Wendezeit.

So schlossen die alten Könige zur Sonnwendzeit die Pässe.

Händler und Fremdlinge wanderten nicht, und der Herrscher bereiste nicht die Gegenden."

 

Die Texte zu den einzelnen (wandelnden) Linien und ihre Entsprechungen:

 

Anfangs (unten) eine Neun bedeutet:

"Wiederkehr aus geringer Entfernung.

Es bedarf keiner Reue.

Grosses Heil."

Dies entspricht der Phase von 1°- 5° Steinbock

 

Sechs auf zweitem Platz bedeutet (Anmerkung: Die Linien werden von unten nach oben gelesen):

"Ruhige Wiederkehr. Heil."

Dies entspricht der Phase von 6°- 10° Steinbock

 

Sechs auf drittem Platz bedeutet:

"Mehrfache Wiederkehr. Gefahr. Kein Makel."

Dies entspricht der Phase von 11° bis 15° Steinbock.

 

Sechs auf viertem Platz bedeutet:

"In der Mitte der andern wandelnd,

kehrt man alleine wieder."

Dies entspricht der Phase von 16° bis 20° Steinbock.

 

Sechs auf fünftem Platz bedeutet:

"Grosszügige Wiederkehr. Keine Reue."

Dies entspricht der Phase  von 21° bis 25° Steinbock

 

Oben eine Sechs bedeutet:

"Verfehlung der Wiederkehr. Unheil.

Unglück von aussen und innen.

Wenn man so Heere marschieren lässt, wird man schliesslich eine grosse Niederlage erleiden,

so dass es für den Landesherrn unheilvoll ist.

Zehn Jahre lang ist man nicht mehr imstande anzugreifen."

Dies entspricht der Phase von 26° bis 30° Steinbock.

 

Wenn meine Wahrnehmungen und Beobachtungen richtig sind, bekommen wir Menschen bei einem Durchlauf von Planeten durch die ersten Grade des Steinbock einen Schub von Energie für uns und unsere Projekte. (Grosses Heil..., Heil...)

 

Beispiel: In den ersten Tagen nach der Wintersonnenwende (1° bis 5° Steinbock) ist immer Heiligabend, der erste und zweite Weihnachtstag. Viele Menschen nehmen sich Zeit für ihre Familien, fahren zu ihren Eltern oder in die alte Heimat. (Hin und her geht der Weg....). Die Thematik  "Grosses Heil" kommt vielleicht daher, dass wir Menschen in diesen Tagen auch die Bedürfnisse anderer im Auge haben.

Auch in den Folgetagen bis Silvester (6° bis 10° Steinbock) ist es zumindest für viele noch ruhiger als sonst (Ruhige Wiederkehr....), ist noch nicht wirklich Normalbetrieb.

 

Wenn Planeten die letzte Sequenz des Steinbock durchlaufen, kann es, je nach Thema des Planeten zu kritischen und schwierigen (unheilvollen) Stiuationen/ Entwicklungen kommen.

Dies kann in der nächsten Zeit spannend werden, wenn Saturn und Pluto durch diese letzten Grade des Steinbock wandern (Saturn im Feb. / März 2020, Juni- August 2020, Oktober bis Dez. 2020, Pluto Jan. 2021 bis Nov. 2024, zumindest zeitweise).

 

 

Das zweite Zeichen im Astro- Iging- Kalender ist Hexagramm 19, die Annäherung.

 

Das untere Trigramm ist Dui, das Heitere, der See,

das obere Trigramm ist Kun, das Empfangende, die Erde.

 

Die zwei unteren Linien sind Yang, alle darüber sind Yin.

 

In der Astrologie entspricht es dem Zeichen Wassermann.

Auf dem Platz der menschlichen Angelegenheiten ist der See. Das entspricht auch dem Thema Austausch und Kollektiv.

Die astrologischen Themen für Wassermann sind u. a. Freiheit, Gleicheit, Brüderlichkeit, die Gruppe,

die Suche nach der Wahrheit, plötzliche Ereignisse, Umwälzungen, Unfälle, Befreiungsprozesse.

 

Im Jahreskreislauf kann es heissen:

Ich bin im direkten Umfeld (menschliche Angelegenheiten) verbunden und im Austausch mit anderen,

im grossen Gefüge bin ich eher passiv, reagierend, still, lasse mich leiten, von dem, was anliegt.

Es ist ja noch mitten im Winter und das Leben spielt sich vermutlich mehr drinnen ab.

 

Die Texte dazu:

 

Das Urteil

Die Annäherung hat erhabenes Gelingen.

Fördernd ist Beharrlichkeit.

Kommt der achte Monat, so gibt`s Unheil.

 

Das Bild:

Oberhalb des Sees ist die Erde: Das Bild der Annäherung.

So ist der Edle in seiner Absicht zu lehren unerschöpflich

und im Ertragen und Schützen des Volkes ohne Grenzen.

 

Die Texte zu den einzelnen Linien:

 

Anfangs eine Neun (entspricht 1° bis 5° ) bedeutet :

"Gemeinsame Annäherung. Beharrlichkeit bringt Heil."

 

Neun auf zweitem Platz (entspricht 6° bis 10°) bedeutet:

"Gemeinsame Annäherung. Heil, Alles ist fördernd."

 

Sechs auf drittem Platz (entspricht 11° bis 15°) bedeutet :

"Behagliche Annäherung. Nichts, das fördernd wäre.

Erreicht man Trauer darüber, so wird man ohne Makel."

 

Sechs auf viertem Platz (entspricht 16° bis 20°) bedeutet :

"Vollkommene Annäherung. Kein Makel."

 

Sechs auf fünftem Platz (entspricht 21° bis 25°) bedeutet:

"Weise Annäherung. Das ist recht für einen grossen Fürsten. Heil."

 

Oben eine Sechs (entspricht 26° bis 30°) bedeutet:

Grossherzige Annäherung. Heil. Kein Makel."

 

 

Das nächste Zeichen im Astro- I-Ging- Kalender ist das Hexagramm 11, der Friede.

 

Unten ist das Schöpferische, der Himmel,

oben ist das Empfangende, die Erde.

 

Im direkten Umfeld bin ich aktiv, kreativ, schöpferisch,

im grossen Kontext lasse ich mich leiten, bin empfänglich, eher reagierend als agierend.

 

Die drei unteren Linien sind Yang, die drei oberen Linien sind Yin.

 

In der Astrologie entspricht es dem Tierkreiszeichen Fische.

 

Die astrologischen Themen für das Zeichen Fische (das letzte Zeichen im natürlichen Tierkreis) sind

u. a. Hoffnungen, Ängste, Verdrängtes, Kloster, Krankenhaus, Gefängnis, das Grosse und Ganze, das, wo alles miteinander verbunden ist, Einsamkeit, Alleinssein, Heilung, Drogen....

 

Die Texte  sagen dazu:

 

Das Urteil:

Der Friede. Das Kleine geht hin, das Grosse kommt her.

Heil! Gelingen!

 

Das Bild:

Himmel und Erde vereinigen sich: Das Bild des Friedens.

So teilt und vollendet der Herrscher den Lauf von Himmel und Erde

und steht so dem Volke bei.

 

Die Texte zu den einzelnen Linien:

 

Anfangs eine Neun (entspricht 1°- 5°):

Zieht man Bandgras aus, so geht der Rasen mit.

Jeder nach seiner Art. Unternehmungen bringen Heil.

 

Neun auf zweitem Platz (entspricht 6° bis 10°) bedeutet:

Die Ungebildeten in Milde ertragen,

entschlossen den Fluss durchschreiten,

das Ferne nicht vernachlässigen,

die Genossen nicht berücksichtigen:

so mag man es fertigbringen, in der Mitte zu wandeln.

 

Neun auf drittem Platz (entspricht 11° bis 15°) bedeutet:

Keine Ebene, auf die nicht ein Abhang folgt,

kein Hingang, auf den nicht die Wiederkehr folgt.

Ohne Makel ist, wer beharrlich bleibt in Gefahr.

Beklage dich nicht über diese Wahrheit,

geniesse das Glück, das du noch hast.

 

Sechs auf viertem Platz (entspricht 16° bis 20°) bedeutet:

Er flattert hernieder, nicht pochend auf Reichtum,

zusammen mit seinem Nächsten, arglos und wahrhaftig.

 

Sechs auf fünftem Platz (entspricht 21° bis 25°) bedeutet:

Der Herrscher I gibt seine Tochter in die Ehe.

Das bringt Segen und erhabenes Heil.

 

Oben eine Sechs (entspricht 26° bis 30°) bedeutet:

Der Wall fällt wieder in den Graben.

Jetzt brauche keine Heere.

In der eigenen Stadt verkünde deine Befehle.

Beharrlichkeit bringt Beschämung.

 

 

Das nächste Zeichen im Astro- Ging- Kalender ist das Hexagramm 34, "des grossen Macht".

 

Das untere Trigramm (persönliche Angelegenheiten) ist das Schöpferische, der Himmel,

das obere Trigramm (kosmische Angelegenheiten) ist das Erregende, der Donner.

 

Die unteren 4 Linien sind Yang, darüber sind zwei Yin- Linien.

 

In der Astrologie entspricht es dem Zeichen Widder.

 

In der Natur ist es Frühling, das erste Zeichen nach dem Frühlingsanfang.

In der Natur ist alles in Bewegung (oberes Trigramm Donner) nach der Winter- Ruhe (-zeit).

Die Pflanzen spriessen, die Vögel bauen Nester usw.

 

Meine Deutung: Ich bin im persönlichen Kontext aktiv und mit Ausdauer handelnd, (unten der Himmel)

im grossen Kontext kommt etwas in Bewegung oder ich bringe etwas in Bewegung (oben der Donner).

 

Die astrologischen Bedeutungen für das Zeichen Widder sind u. a. Anfang, Geburt, Wille, der Kämpfer, der Krieger, Durchsetzungsfähigkeit....

 

Zu den Texten:

 

Das Urteil:

Des grossen Macht. Fördernd ist Beharrlichkeit.

 

Das Bild:

Der Donner ist am Himmel droben:

Das Bild der Macht des Grossen.

So tritt der Edle nicht auf Wege,

die nicht der Ordnung entsprechen.

 

Die Texte zu den einzelnen Linien:

 

Anfangs eine Neun (entspricht 1° bis 5°) bedeutet:

Macht in den Zehen.

Fortmachen bingt Unheil.

Das ist gewisslich wahr.

 

Neun auf zweitem Platz (entspricht 6° bis 10°) bedeutet:

Beharrlichkeit bringt Heil.

 

Neun auf drittem Platz (entspricht 11° bis 15°) bedeutet:

Der Gemeine wirkt durch Macht, der Edle wirkt nicht so.

Fortmachen ist gefährlich.

Ein Ziegenbock stösst gegen eine Hecke

und verwickelt seine Hörner.

 

Neun auf viertem Platz (entspricht 16° bis 20°) bedeutet:

Beharrlichkeit bringt Heil.

Die Reue schwindet.

Die Hecke öffnet sich, es gibt keine Verwicklung.

Die Macht beruht auf der Achse eines grossen Wagens.

 

Sechs auf fünftem Platz (entspricht 21° bis 25°) bedeutet:

Verliert den Bock in Leichtigkeit.

Keine Reue.

 

Oben eine Sechs (entspricht 26° bis 30°) bedeutet:

Ein Bock stösst gegen eine Hecke.

Er kann nicht zurück, er kann nicht voran.

Nichts ist fördernd.

Merkt man die Schwierigkeit, so bringt das Heil.

 

Das nächste Zeichen im Astro- I- Ging- Kalender ist das Hexagramm 43, der Durchbruch.

 

Unten, auf dem Platz der menschlichen Angelegenheiten, ist das Schöpferische, der Himmel,

oben, auf dem Platz der kosmischen Angelegenheiten ist das Heitere, der See.

 

Die unteren 5 Linien sind Yang, die obere Linie ist Yin.

 

In der Astrologie entspricht es dem Tierkreiszeichen Stier.

 

Von den beiden Trigrammen (unten und oben) her würde ich sagen:

Ich bin im direkten Umfeld kreativ, handelnd, schöpferisch tätig,

im grossen Kontext bin ich ein Teil eines Kollektivs, einer Gemeinschft, tausche mich mit anderen aus.

 

Die astrologischen Themen für das Tierkreiszeichen Stier sind u. a. Finanzen, Besitz, Talente, Sicherheit, Struktur....

 

Die Texte zum Hexagramm 43:

 

Das Urteil

Der Durchbruch.

Entschlossen muss man am Hof des Königs

die Sache bekannt machen.

Der Wahrheit gemäss muss sie verkündet werden. Gefahr !

Man muss seine eigene Stadt benachrichtigen. Nicht fördernds ist es, zu den Waffen zu greifen.

Fördernd ist es, etwas zu unternehmen.

 

Das Bild:

Der See ist an den Himmel emporgestiegen.

Das Bild des Durchbruchs.

So spendet der Edle Reichtum nach unten hin

und scheut es, bei seiner Tugend zu verweilen.

 

Die einzelnen Linien

Anfangs eine Neun (entspricht 1° bis 5°) bedeutet:

Mächtig in den vorwärtsschreitenden Zehen.

Geht man hin und ist der Sache nicht gewachsen,

so macht man einen Fehler.

 

Neun auf zweitem Platz (entspricht 6° bis 10°) bedeutet:

Alarmruf. Abends und nachts Waffen.

Fürchte nichts.

 

Neun auf drittem Platz (entspricht 11° bis 15°) bedeutet:

Mächtig in den Backenknochen zu sein bringt Unheil.

Der Edle ist fest entschlossen.

Er wandelt einsam unmd kommt in den Regen.

Er wird bespritzt, und man murrt wider ihn.

Kein Makel.

 

Neun auf viertem Platz (entspricht 16° bis 20°) bedeutet:

An den Oberschenkeln ist keine Haut,

und das Gehen fällt schwer.

Liesse man sich führen wie ein Schaf,

so würde die Reue schwinden.

Wenn man aber diese Worte hört, so wird man sie nicht glauben.

 

Neun auf fünftem Platz (entspricht 21° bis 25°) bedeutet:

Dem Unkraut gegenüber braucht es feste Entschlossenheit.

In der Mitte wandeln bleibt frei von Makel.

 

Oben eine Sechs (entspricht 26° bis 30°) bedeutet:

Kein Ruf! Schliesslich kommt Unheil.

 

An anderer Stelle ( I- Ging und Lebensalter) habe ich darüber berichtet, was mir kurz vor Ende meines 43. Lebensjahres passiert ist- zum Thema: Kein Ruf....

 

Den Höhepunkt der Yang- Energie beschreibt das Hexagramm 1, "Das Schöpferische, der Himmel."

 

Das untere Trigramm (menschliche Angelegenheiten) ist der Himmel,

das obere Trigramm (kosmische Angelegenheiten) ist auch der Himmel.

 

Alle sechs Linien sind Yang.

 

Es entspricht in der Astrologie dem Tierkreiszeichen Zwillinge.

 

In diesem Zeichen ist angezeigt, dass ich dauerhaft aktiv bin, sowohl im privat- persönlichen Bereich (unten), als auch im grossen Kontext / Weltgefüge.

 

In den Texten heisst es dazu:

Das Urteil:

Das Schöpferische wirkt erhabenes Gelingen,

fördernd durch Beharrlichkeit.

 

Das Bild:

Des Himmels Bewegung ist kraftvoll.

So macht der Edle sich stark und unermüdlich.

 

Die einzelnen Linien

Anfangs eine Sechs (entspricht 1° bis 5°) bedeutet:

Verdeckter Drache. Handle nicht.

 

Neun auf zweitem Platz (entspricht 6° bis 10°) bedeutet:

Erscheinender Drache auf em Feld.

Fördernd ist es, den grossen Mann zu sehen.

 

Neun auf drittem Platz (entspricht 11° bis 15°) bedeutet:

Der Edle ist den ganzen Tag schöpferisch tätig.

Des Abends noch ist er voll innerer Sorge.

Gefahr. Kein Makel.

 

Neun auf viertem Platz (entspricht 16° bis 20°) bedeutet:

Schwankender Aufschwung über die Tiefe. Kein Makel.

 

Neun auf fünftem Platz (entspricht 21° bis 25°) bedeutet:

Fliegender Drache am Himmel. Fördernd ist es, den grossen Mann zu sehen.

(In diese 5er- Sequenz fällt mein Aszendent auf 24° Zwillinge).

 

Oben eine Neun (entspricht 26° bis 30°) bedeutet:

Hochmütiger Drache wird zu bereuen haben.

 

Das nächste Zeichen im Astro- I-Ging- Kalender ist das Hexagramm 44, "Das Entgegenkommen".

 

Unten, auf dem Platz der menschlichen Angelegenheiten, ist  das Sanfte, der Wind,

oben, auf dem Platz der kosmischen Angelegenheiten ist das Schöpferische, der Himmel.

 

Die untere Linie ist Yin, alle anderen darüber sind Yang.

 

Im direkten Umfeld wirke ich durch Ausdauer, bin ich stetig handelnd und kann durch Ausdauer und Beharrlichkeit meine Ziele erreichen,

im grossen Kontext bin ich dauerhaft aktiv und schöpferisch.

 

In den Texten heisst es dazu:

 

Das Urteil:

Das Mädchen ist mächtig.

Man soll ein solches Mädchen nicht heiraten.

 

Das Bild:

Unter dem Himmel ist der Wind: Das Bild des Entgegenkommens.

So macht es der Fürst beim Verbreiten seiner Befehle

und ihrer Verkündigung an die vier Himmelsgegenden.

 

Anfangs eine Sechs (entspricht 1° bis 5°) bedeutet:

Man muss es hemmen mit ehernem Radschuh.

Beharrlichkeit ist von Heil.

Wenn man es hingehen lässt, so erfährt man Unheil.

Auch ein mageres Schwein hat die Anlage dazu, umherzutoben.

 

Neun auf zweitem Platz (entspricht 6° bis 10°) bedeutet:

Im Behälter ist ein Fisch. Kein Makel!

Nicht fördernd für Gäste.

 

Neun auf drittem Platz (entspricht 11° bis 15°) bedeutet:

An den Oberschenkeln ist keine Haut,

und das Gehen fällt schwer.

Wenn man der Gefahr eingedenk ist,

macht man keinen grossen Fehler.

 

Neun auf viertem Platz (entspricht 16° bis 20°) bedeutet:

Im Behälter ist kein Fisch.

Daraus erhebt sich Unheil.

 

Neun auf fünftem Platz (entspricht 21° bis 25°) bedeutet:

Mit Weidenblättern bedeckte Melone:

Verborgene Linien.

Da fällt es einem vom Himmel herunter zu.

 

Oben eine Neun (entspricht 26° bis 30°) bedeutet:

Er kommt mit seinen Hörnern entgegen.

Beschämung. Kein Makel.