Zum Thema I- Ging und Lebensalter habe ich seit etwa 10- 15 Jahren interessante Erlebnisse.

Über diese Erlebnisse berichte ich in dieser Rubrik.

Interessierte mögen bitte ziemlich weit unten anfangen, bei dem Text, den ich mal im Urlaub geschrieben habe und dann langsam nach oben weiterscrollen.

 

Die älteren Einträge sind weiter unten, die jüngeren setze ich hier weiter oben ein.

 

 5. April 2019

Inzwischen bin ich in der I- Ging- Phase 60 / 3. Linie.

Weitere Entwicklungen der letzten Zeit: Ich habe eine längere Krankheit gehabt (Hexagramm 60, oben das Wasser, die Gefahr). Ich hatte wohl, ausgehend vom Rücken, eine Reizung/ Entzündung der Nervensysteme, die bis in die Füsse gehen. Hängt vielleicht mit dem Ischias- Nerv zusammen. Phasenweise war es sehr schmerzhaft und ich konnte mich nur mit Krücke bewegen.

Allmählich wird es besser, aber nur sehr langsam.

Es gab einige Neuerungen, die zu den Themen der 2. wandelnden Linie passen (siehe unten).

Ich habe mir Ende Februar ein anderes Auto gekauft. Bei meinem alten Passat (Bauj. 1992, 335 000 km) ging die Temperatur- Anzeige nicht mehr und war anscheinend nicht mehr zu reparieren. Da wir ab und zu mit dem Wohnwagen unterwegs sind, möchte ich die Übersicht haben, wie heiss der Motor ist.

Und da in den letzten Jahren sehr viel daran zu reparieren war, schien mir jetzt der Zeitpunkt gekommen, um auf ein anderes Auto umzusteigen. Insofern bin ich "zu Tor und Hof herausgegangen".

Eine weitere Neuerung: Wir haben das ziemlich marode Hauswasserwerk unseres Hauses gegen ein überarbeitetes getauscht. Auch ein Thema, das schon seit längerer Zeit dringend zu tun war.

 

Inzwischen bin ich bei der Thematik der 3. wandelnden Linie angekommen.

Dazu heisst es u. a. "Wer keine Beschränkung kennt, wird zu klagen haben."

Mein neues Auto (wieder Passat Kombi, Bauj. 96, 215 000 km) musste im Mai zum TÜV und da wir demnächst mit Wohnwagen fahren wollen und die Aufarbeitungsliste ziemlich lang war, habe ich es doch jetzt schon in den letzten 3 Tagen reparieren lassen, damit es fertig und fahrbereit ist.

Jetzt hat es TÜV und funktioniert wohl wieder. Alles in allem hat es recht viel Geld gekostet

 

Dazu kommt noch folgendes:

Mein Bus hatte bei der letzten Fahrt im letzten Jahr den Eindruck gemacht, dass die Kupplung langsam nicht mehr funktioniert. Da jetzt die Sommersaison vor der Tür steht, muss auch der Bus laufen.

So ging auch der gestern in die Werkstatt und es ist wohl tatsächlich die Kupplung, die erneuert werden muss. Noch ein teurer Spass und es dauert noch ein paar Tage..

Insofern muss ich derzeit einige (finanzielle) Beschränkungen hinnehmen.

Zum Glück war vom letzten Jahr noch etwas Geld übrig, sodass ich noch einigermassen klarkomme.

 

5. Februar 2019

 

Das letzte Jahr (bis zu meinem letzten Geburtstag Ende November) entsprach dem Jahres- Hexagramm 59.  Das Bild dazu: Der Wind (oben) weht über dem Wasser (unten)- unten Gefahr (auch fliessende Bewegung), oben die stetige Bewegung. Und ich war tatsächlich im letzten Jahr noch mehr gefordert als sonst, habe recht viele Zelt- Aktionen gehabt und in der restlichen Zeit verschiedene, zum Teil länger dauernde Jobs gemacht wie Hüttenbau im Herbst. Ich war sozusagen unter Dauerstrom.

 

Aktuell  (Winter 2019) befinde ich mich mit meinen 59 Jahren im Jahreshexagramm 60, die Beschränkung.

Unten auf dem Platz der menschlichen (direkten, privaten) Angelegenheiten ist der See, auch das Kollektiv, oben auf dem Platz der kosmischen Angelegenheiten das Wasser (die Gefahr, das Rad, das Ohr....). Interessant ist, dass sowohl in den Hexagrammen/ 59 und 60  (also im Alter von 58 und 59 Jahren) sowie in den Hexagrammen 63 und 64 (also im Alter von 62 und 63) das Wasser/ die Gefahr abwechselnd im unteren und oberen Trigramm ist. Im Hexagramm 59 ist es unten , im Hexagramm 60 oben, im Hexagramm 63 oben, im Hexagramm 64 unten. Es scheinen "schicksalsmässige Jahre zu sein, in denen wir besonders gefordert sind.

 

In den ersten 1- 2 Monaten (bis nach Silvester) war ich noch reichlich erschöpft von der Dauer- Power des letzten Jahres.

Im Text zur ersten Linie, der "Phase 1" (die ersten zwei Monate nach dem Geburtstag) heisst es: "Nicht zu Tor und Hof hinausgehen ist kein Makel." (Übersetzung von Richard Wilhelm).

Mein Herbst- Job zog sich dieses Mal noch bis Mitte Dezember. Danach konnte ich meinen Alltag zwar bewältigen, aber keine grösseren Projekte angehen (nicht zu Tür und Hof hinausgehen...).

Jetzt bin ich in "Phase 2", der Zeit der zweiten wandelnden Linie (dritter und vierter Monat nach dem Geburtstag). Dazu heisst es in der Übersetzung von Richard Wilhelm: "Nicht zu Tür und Hof hinausgehen bringt Unheil".

Ich gehe zwar kaum zu Tür und Hof raus, da ich meine Winterpause habe und meine Zeit für Aktionen rund um Haus und Hof nutze. Aber ich bekomme recht entspannt meine aktuellen Hausbaustellen geregelt und abends bin ich schön regelmässig dabei, meine beiden Internet- Seiten auszugestalten. Insofern gehe ich auch "zu Tür und Hof hinaus..."

 

 

Januar 2019

Und wieder ein Beispiel für den Zusammenhang zwischen I- Ging und Lebensalter:

Eine mir bekannte Person ist jetzt 46 Jahre alt, befindet sich also im Jahreshexagramm 47, das heisst: "Die Bedrängnis". Unten auf dem Platz der menschlichen Angelegenheiten ist das "Abgründige, das Wasser, die Gefahr," oben "das Heitere, der See".

Die Person hat einen riesigen Wasserschaden im Haus, der sie seit langer Zeit sehr in Beschlag nimmt. Einen Tag nach dem Wasserschaden, bei dem mehrere Tausende Liter Wasser durch ein dreistöckiges Haus flossen, hätte ein entsprechender Mechaniker kommen sollen.

Als ich 46 Jahre alt war hatte ich das gleiche Jahreshexagramm, habe das Haus gekauft, das ich bis dahin mit anderen als Wohngemeinschaft bewohnt hatte. Im folgenden Jahr, gleiches  Jahreshexagramm, musste ich für das Haus eine Klärgrube bauen (lassen).

Etwa zwei Monate später war plötzlich das Wasser im Haus weg. Die Zuleitung von unserer Quelle im Wald war irgendwo defekt, sodass auch diese noch erneuert werden musste.

Es waren zwei grosse Baustellen, die beide mit Wasser und Gefahr zu tun hatten.

Gefahr insofern, da ich natürlich  als Person mit kleinem Einkommen direkt nach dem Hauskauf und den entsprechenden Kosten diese Baustellen kaum bezahlen konnte und zum Glück mit Ratenzahlungen arbeiten konnte.

27. 12. 2018

Und wieder habe ich den Eindruck, dass es diesen Zusammenhang zwischen I-Ging und Lebensalter gibt.

Im privaten Umfeld erlebe ich Dinge, die mit anderen Menschen zu tun haben, etwa in der Form eines Kollektivs, einer Gruppe, wie die der FreundInnen der selbstgespielten Musik bei uns im Haus.

Im grossen Kontext treffe/ erlebe ich in diesem 60. Lebensjahr die Gefahr.

In den letzten Wochen war ich physisch ziemlich erschöpft von der Dauer- Power der letzten Monate. In den letzten anderthalb Wochen, als es dann langsam etwas ruhiger wurde, ging es dann erstmal etwas besser.

Aber jetzt über die Weihnachtstage war ich extrem antriebslos, wollte hauptsächlich schlafen , nichts tun. Dies führte dann aber auch zu einer psychischen Erschöpfung, die schon depressive Züge hatte.

Ich führe das auch auf die oben genannte Thematik zurück.

 

Eine mir bekannte Person hat in den letzten Jahren eine grosse Krise durchgemacht, ausgelöst durch eine Krankheit. Es ging parallel mit einem Neptun- Transit über einen Planeten im Geburtshoroskop.

Es haben sich viele Lebensfelder dieser Person geändert, sie ist jetzt eine Weile vor ihrem 64. Geburtstag. Damit fängt vermutlich ab demnächst ein neuer Lebensabschnitt an.

Zumindest zeigt sich anscheinend zur Zeit so etwas wie "Licht am Ende des Tunnels"

 

Das Hexagramm 64, heisst "Vor der Vollendung" und bezeichnet das Ende eines Zyklus und somit auch einen neuen Anfang. Im I- Ging, das ja auch "Das Buch der Wandlungen" heisst, wird extra darauf hingewiesen, dass auf jedes Ende ein neuer Anfang folgt.

Auffällig ist bei der Betrachtung der letzten Hexagramme ab 59, dass insgesamt viermal das Thema "Gefahr" auftaucht, bei Hexagramm 59 und 60, sowie 63 und 64. Bei Hexagramm 59 ist die Gefahr unten (Menschliche Angelegenheiten), bei Hexagramm 60 ist sie oben (kosmische Angelegenheiten), bei Hexagramm 63 wieder oben, bei Hexagramm 64 wieder unten.

Wenn meine Beobachtung/ Vermutung stimmt, begegnen wir Menschen in unseren Jahren von 58 bis 63 grossen Herausforderungen, machen Lern- und Erfahrungsprozesse durch, die mit einer gewissen Gefahr einhergehen. Dies können gesundheitliche Probleme sein, eine Änderung der Arbeits- Situation, familiäre Veränderungen....

Vielleicht werden sie ja zunächst ausgelöst durch den zweiten Saturn- Transit über den Platz der Geburt, den wir etwa im Alter von 58 Jahren durchleben. Er läuft ja in 29 Jahren durch den Tierkreis, kehrt also alle 29 Jahre zu dem Platz zurück, an dem er bei unserer Geburt stand. Dies ist häufig eine Zeit grosser Veränderungen. Mehr zum Thema unter der Astrologie- Rubrik "Transite".  

Es ist vermutlich interessant, diese Thematik weiter zu beobachten.

 

3. 12. 2018

Zum Thema I- Ging und Lebensalter habe ich aktuell mal wieder den Eindruck, dass es da einen Zusammenhang gibt. Ich bin jetzt 59 Jahre alt, befinde mich also im 60. Lebensjahr.

Insofern ist für mich das Hexagramm 60 meine derzeitige Phase.

Im I- Ging ist es "die Beschränkung", unten der See, auch das Kollektiv, oben das Abgründige, die Gefahr.

Momentan habe ich mal wieder einen befristeten Job, damit das Wintergeld reicht. Da arbeite ich mit anderen zusammen und wir haben reichlich Druck, alles, was zu tun ist, zum Auslieferungstermin rechtzeitig fertig zu haben. Durch den Stresspegel gibt es auch das eine oder andere Rumgezicke untereinander.

 

Mein Tip: Erstmal hier anfangen, später nach oben weiterscrollen.

 

Im folgenden kommt auch ein Text, den ich im letzten Urlaub geschrieben habe.

 

Das chinesische I- Ging- Orakel und Lebensalter

Persönliche Erlebnisse in bestimmten Lebenszeiten

Ich habe vor ca. 15 Jahren (Anfang der 2000er Jahre) das erstemal die Beobachtung gemacht, dass es anscheinend einen Zusammenhang gibt zwischen dem chinesischen I- Ging- Orakel in der überlieferten Struktur und der Übersetzung von Richard Wilhelm und unseren Lebensaltern bzw. bestimmten Ereignissen in unseren unterschiedlichen Lebensaltern.
Es ist ja immer wieder mal in den Texten zu den Zeichen und zu den wandelnden Linien von Heil oder Unheil die Rede. Diese stellen vermutlich Schritte dar, die zur Reifung unserer Persönlichkeit beitragen.
Ich bin auf diesen Zusammenhang gekommen, als ich über ein Wochenende einen Probelauf für meinen späteren Musiktreff in einem Musikverein durchführte. Als dieser recht erfolgreich Gäste anzog, habe ich diesen regelmässigen Musiktreff zunächst als Teil des Vereinsprogramms als festen Bestandteil ins Leben gebracht. Ca. 1,5 Jahre später wurde uns als Verein der Raum gekündigt, in dem ich diesen Musiktreff veranstalten konnte. Da habe ich ihn in das Haus verlegt, in dem ich lebe. Im folgenden werde ich darauf noch eingehen.

Zur Struktur, wie ich sie erlebe:

Wir haben ein Jahr mit 12 Monaten, im I- Ging gibt es 6 wandelnde Linien.
Die wandelnden Linien beziehen sich auf einen Zeitraum von etwa zwei Monaten.
Jedes neue Lebensjahr beginnt mit dem eigenen Geburtstag. Ich erlebe als Thema meiner Entwicklung das  Thema, das im I- Ging als nächstes Zeichen dran ist (da wir im ersten Jahr von 0 auf die 1 zugehen). Im Alter von 23 Jahren ist es das I- Ging Hexagramm 24, im Alter von 34 das Hexagramm 35, im Alter von 55 Jahren das Hexagramm 56 usw.
Die wandelnden Linien zeigen einen Zeitraum von zwei Monaten, ausgehend vom eigenen Geburtstag. So bezieht sich das Thema der ersten wandelnden Linie auf die ersten zwei Monate nach dem Geburtstag, die zweite wandelnde Linie bezieht sich auf die Zeit zwei bis vier Monate nach dem Geburtstag, die dritte wandelnde Linie auf die Zeit fünf bis 6 Monate nach dem Geburtstag.
Hierbei stellte sich für mich auch heraus, dass es eine Struktur im Jahreskreislauf gibt, die davon abhängig ist, wann ich geboren bin. Dazu später mehr.

Zurück zu meinem persönlichen Beispiel / Erleben.

Der Probelauf für meinen Musiktreff war im August 2000 im Alter von 40 Jahren, ca.  
9- 10 Monate nach meinem Geburtstag. Es entspricht der 5. wandelnden Linie des Zeichens 41, die Minderung. Die Minderung besteht aus dem See unten, dem Berg oben. Ich war in diesem Jahr wieder sesshaft geworden, habe mit meiner ehemaligen Freundin ein Haus gemietet, das wir dann in den Folgejahren als WG bewohnten.
Die Entsprechung: Dui- das Heitere, der See- unteres Trigramm bezieht sich auch auf Kollektiv, Austausch, Kommunikation („....So tut sich der Edle zusammen mit seinen Freunden zur Besprechung der Lebenswahrheiten...“, Hex. 58, Dui unten und oben). Wir bezogen ein Haus am Fuss dieser Musikburg (Sternberg), wo auch der Musikverein aktiv war, sodass ich regelmässig zu Fuss durch den Wald zur Burg und zurück gehen konnte. Wir waren also unten das Kollektiv, oben der Berg (am Fusse der Burg Sternberg). Inzwischen habe ich das Haus gekauft, die WG aufgelöst und gestalte meinen Musiktreff dort noch immer an einem Wochenende im Monat.
Der Probelauf meines Musiktreff war in der Zeit, die dem Hexagramm 41, 5. Linie (siehe oben, August 2000)), das heisst in der Übersetzung von Richard Wilhelm: „Es mehrt ihn wohl jemand. Zehn Paar Schildkröten können dem nicht widerstreben. Erhabenes Heil.“.
Das erste Wochenende, an dem ich meinen Musiktreff geöffnet hatte, war  im Februar 2001. Das war dann in der Zeit von Hexagramm 42, 2. Linie. Im Text zur 2. Linie heisst es: „Es mehrt ihn wohl jemand. Zehn paar Schildkröten können dem nicht widerstreben. Dauernde Beharrlichkeit bringt Heil. Der König stellt ihn dar vor Gott. Heil.“
(Ich wurde geboren am 19. 11. 1959, Skorpion Sonne, Zwilling Aszendent).
Aufgefallen ist mir kurz danach, dass es einen Zusammenhang geben könnte, zwischen dem I- Ging und unserem Lebensalter, da dies zwei sehr markante Einschnitte in meinem Leben waren bzw. ein grosser Schritt in zwei Etappen, die mit mir und meinen direkten Interessen zu tun hatten, (Musik und Gemeinschaft als verbindende und heilbringende Elemente). Meinen Musiktreff biete ich auch heute noch gerne an, 17 Jahre später.
Seitdem achte ich darauf bezogen auf mein Leben und habe die Vermutung, dass es eine solche Verbindung gibt, immer wieder bestätigt bekommen, auch wenn ich das, was sich vermeintlich als Unheil darstellte als wichtigen Entwicklungsschritt z. B. zurück zur Selbständigkeit erlebt habe. Dazu später mehr.
 Das Besondere war, dass in zwei Zeichen hintereinander (Die Minderung, die Mehrung) fast derselbe Text auftauchte, mit dem Thema zehn Schildkröten und Heil. Es schien sich also um eine ähnliche Lebensthematik zu handeln.
Im herausgefundenen Kontext liegt der Zeitpunkt liegt etwa vier Monate auseinander.
Später möchte ich noch einige Ereignisse in meinem Leben in diesen zeitlichen Zusammenhang stellen.

Inzwischen vermute ich, dass es eine Art Ablauf von bestimmten Entwicklungsschritten ist, die wir als Menschen durchlaufen. Diese Schritte sind Lernaufgaben, denen wir uns in bestimmten Zeiten stellen müssen. Ob und wie wir sie meistern, mit welchem Ergebnis, das liegt wiederum an uns, an unserem Denken, an unserem Handeln, unseren Entscheidungen.
Und wie oben geschrieben, glaube ich, dass das, was sich als Unheil anfühlt, auch zu unserer Entwicklung beiträgt (Ist es Glück? Ist es Unglück?- dazu gibt es eine schöne kleine Geschichte in der Literatur).

Zum Thema I- Ging und Lebensalter gehört auch die Struktur, dass das neue Lebensjahr (neue Lernaufgabe) mit dem Geburtstag beginnt. Ich bin wie erwähnt am 19. November geboren. Meine neue Lernaufgabe beginnt also jeweils Mitte November. Da es sich dabei bezogen auf den I- Ging- Kalender (dazu folgt ein weiteres Kapitel) um die Zeit handelt, die sich im Hexagramm 2, „ Das Empfangende, die Erde“ widerspiegelt, habe ich mir angewöhnt, in dieser Zeit meine alljährliche Holzaktion im Wald zu machen. Wir leben am Wald, haben noch eine reine Ofen- Heizung und ich muss jedes Jahr ca. 30- 40 Kubikmeter Holz zum Heizen ranschaffen und im Lauf des Jahres zersägen und das meiste auch spalten.
Im Text zu Hexagramm 2 heisst es sinngemäss: „Der Edle lässt sich leiten. Er entnimmt von den Verhältnissen, was von ihm verlangt wird.“ Da ich sowieso Holz machen muss, passt es gut in diese Zeit und ich bin dann meist etwa um Weihnachten fertig damit und habe dann ab Januar Zeit für Hausbaustellen.

Es gibt also für mich als Herbst- Wintergeborenen immer erst die Zeit im Herbst- Winter, die den Platz der menschlichen Angelegenheiten betrifft (siehe extra Kapitel).
Die Lernaufgabe eines jeden Jahres scheint durch das jeweilige Hexagramm angezeigt. Zunächst durchlaufen wir als Prozess die Themen der drei unteren Linien, den Platz der menschlichen Angelegenheiten. Dies ist ein Zeitraum von etwa 6 Monaten.
Ab dem 7. Monat nach dem jeweiligen Geburtstag durchlaufen wir den Platz der kosmischen Angelegenheiten. Das mag heissen, dass wir mehr in das Grosse Gefüge des Lebens eingebettet sind.
Bei mir passt das sehr gut. In den kalten Wintermonaten mache ich Winterholz, dann Hausbaustellen mit Renovierung / Dämmung einiger Zimmer. Es ist mehr die Zeit der Ruhe, privater Angelegenheiten wie der Ausbau unseres Hauses. Im Frühjahr geht dann in der Regel die Saison mit meinem Musikzelt wieder los.
Da beginnt dann wieder die Zeit, wo ich mehr im Aussen(- Dienst) unterwegs bin.
Astrologisch habe ich die Sonne auf 27° Skorpion.
Der Punkt, wo für mich der Platz der kosmischen Angelegenheiten, das obere Trigramm, die 4. bis 6. Linie des jeweiligen Zeichens beginnt, ist auf 27° Stier.
Meist habe ich die ersten Musikzelt- Aktionen im Mai, das ist dann zeitlich der Übergang von der 3. zur 4. Linie.

Zurück zu meinen Erfahrungen mit den Lebensaltern:
Im zweiten Jahr des Musiktreffs auf der Musikburg (2002) mussten wir im Sommer den Raum, wo mein Musiktreff stattfand, dem Verein zur Verfügung stellen, da der untere Teil der Burg saniert wurde und der Verein unseren Raum brauchte. Da zog ich mit meinem Musiktreff schon bei uns ins Haus ein. Einige Monate später bekamen wir als Musikverein die Kündigung für die Nutzung meiner Räumlichkeit vom Landesverband Lippe, dem Eigentümer der Burg. Damit war auch meine Perspektive verschwunden, mir auf der Burg etwas aufbauen zu können.
Ich hatte noch einen Antrag gestellt, die Kündigung zu überdenken und den Vorschlag unterbreitet, dort ein zweites, „lebendiges Musikinstrumente- Museum“ aufzubauen, aber dies wurde als „kontraproduktiv“ gewertet und abgelehnt.
 
Diese Kündigung fiel für mich genau in die Zeit von Hexagramm 43, „der Durchbruch“, 6. Linie. Da heisst es im übersetzten Original- Text: „Kein Ruf. Schliesslich kommt Unheil.“

Im kommenden Sommer 2003 bin ich in der Zeit des Saturn- Transit über den Aszendenten mit meinem Musikzelt wieder auf die Festivals gezogen unter der Devise: „Dies ist mein Musikzelt und mich kann man buchen.“ Ausserdem habe ich durch mich Vorstellen und über einen Freund jeweils ein bis zwei Musikzelt-Aufträge bekommen.

Sehr Interessant war für mich dabei der Schritt aus dem Grossen und Ganzen, das, wo alles verbunden ist (12. Haus), dem Musikburg- Vereinsgeschehen incl. meiner Arbeit als Teil des Vorstands hin zu meinem individuellen Angebot mit meinem Musikzelt. Vom Wir (4. Quadrant) zum Ich (1. Quadrant) über eine Neu- Geburt (Aszendent). Thema: Verantwortung, Wachsen in kleinen Schritten, Hemmnisse (Kündigung des Raumes auf der Burg), Kälte, Härte.....
Meine Perspektive auf der Burg war weg, mit meiner Kollegin vom Vorstand hatte ich mich regelmässig aufs heftigste gestritten, da sie meiner Meinung nach andere Menschen, auch Vereinsmitglieder, unschön behandelt hatte. Auf deren Engagement waren wir als Musikverein natürlich angewiesen,
So blieb mir nur der Weg, mich zu individualisieren, „meinen eigenen Weg zu gehen.“- Skorpion- Thema nach Hermann Meyer.

18. September 2018

In diesem Lebensjahr (ich bin zur Zeit 58 Jahre alt) durchlebe ich das Jahresthema 59.

Im I- Ging ist es das Thema: "Die Auflösung".

Unten auf dem Platz der menschlichen Angelegenheiten ist "das Abgründige, das Wasser, die Gefahr ", oben auf dem Platz der kosmischen Angelegenheiten ist "das Sanfte, der Wind".

In meinem direkten Umfeld habe ich Hürden zu überwinden, im Leben selbst bin ich soz. dauerhaft aktiv, stetig in Bewegung wie der Wind.

Dazu heisst es u. a. im übersetzten Text von Richard Wilhelm:

Das Urteil: "Die Auflösung. Gelingen. Der König naht seinem Tempel. Fördernd ist es, das grosse Wasser zu durchqueren. Fördernd ist Beharrlichkeit."

Das Bild: "Der Wind fährt über das Wasser: Das Bild der Auflösung. So opferten die Könige dem Herrn und bauten Tempel."

Dazu gibt es folgendes zu berichten.

In diesem Jahr ist zum einen unser Musiktreff immer voller geworden, das ist mein "Tempel", ein Teil meiner "heiligen Arbeit".

Musik und Gemeinschaft sind für mich wichtige Themen, auch wenn ich nicht mehr klassisch in Gemeinschaft lebe.

Ein Teil meiner selbstgewählten Arbeit mit meinem Musikprojekt "Klangspielwiese" ist es, Menschen aller Altersgruppen durch und mit Musik zusammenzubringen und ihnen ein interessantes Erlebnis zu ermöglichen, bei dem sie ihre eigene Kreativtität fördern können. Viele Infos gibt es dazu auf meiner anderen Internet- Seite: www.klangspielwiese.de. 

Ausserdem habe ich in diesem Jahr mehrere Musikzelt- Aktionen gehabt, das ist mein "reisender Tempel". Ich bin dadurch recht viel mit dem Bus/ Wohnmobil unterwegs gewesen (wie der Wind).

 

Die letzten zwei Monate entsprechen der Phase der 5. Linie (8- 10 Monate nach dem letzten Geburtstag). In dieser Zeit habe ich in meinem Mail- Verteiler die mangelnde Bereitschaft einiger unserer Musiktreff- Gäste konfrontiert, hier zuverlässig einen kleinen Beitrag zu hinterlassen.

Der Text zur 5. Linie heisst: "Auflösend wie Schweiss sind seine lauten Rufe. Auflösung. Ein König weilt ohne Makel." Diese lauten Rufe erinnern mich an meine Aufforderung.

Es war in den letzten Jahren manchmal vorgekommen, dass anscheinend nicht alle bezahlt hatten. Ich war inzwischen etwas gnuffelig deswegen und wollte meinen Unmut äussern, damit der Groll raus ist.