Meine spirituellen Erkenntnisse

 

Januar 2022

 

In dieser Rubrik möchte ich in der nächsten Zeit einige der Dinge aufzeigen, die für mich Wahrheit sind.

Dabei handelt es sich um meine eigenen Erkenntnisse, die sich aber mit einigen Aussagen der grossen Religionen decken.

Diese Aussagen können mir so etwas wie Handlungsanweisungen in bestimmten Lebenssituationen geben.

 

Die wichtigsten Punkte:

 

Alles Leben ist eine Einheit.

 

Alles ist miteinander verbunden.

 

Die Polarität ist die Erscheinungform dieser Einheit. Wir erleben das Leben auch als Wechselspiel zwischen den Polen Yin und und Yang, Hell und Dunkel, Tag und Nacht usw.

 

Alles Leben ist in ständiger Bewegung, alles ändert sich, nichts bleibt, wie es ist.

 

Der Mensch hat einen freien Willen. Aber er/sie muss die Konsequenzen des eigenen Denkens und Handelns aushalten/ erdulden.

 

Das Universum ist gerecht.

Das ist nur verständlich, wenn ich es für möglich halte, dass der Gedanke der Wiedergeburt

(der Reinkarnationsgedanke) ein Teil der Lebensrealität ist.

 

Meine Gedanken dazu:

 

Alles Leben ist eine Einheit.

 

Es kommt aus einer schöpferischen Quelle.

 

Mit Anfang 20 hatte ich so etwas wie ein "spirituelles Erweckungserlebnis".

Ich waren mit einigen anderen an einem Frühlingstag im Wald und mir kamen die vielen Naturkreisläufe zu Bewusstsein:

 

Das Wasser steigt über dem Meer auf, wird vom Wind über das Land geweht, regnet sich ab, macht das Land fruchtbar und fliesst über die Flüsse ins Meer zurück.

 

Die Bäume treiben im Frühjahr Blätter aus, diese fallen im Herbst wieder ab und düngen nach ihrer Zersetzung den Boden, damit die Bäume wiederum diese Nährstoffe aufnehmen können.

 

Durch den Wandel der Jahreszeiten sind viele Naturprozesse möglich.

 

Ich hatte bei diesem Erlebnis die für mich wichtige Erkenntnis:

So irre (und komplex), wie das ist, das kann nicht von alleine passiert sein.

 

Das führte mich zu der weiteren Erkenntnis:

Es gibt eine schöpferische Kraft oder Quelle, die alles Leben hervorgebracht hat, in Bewegung hält und zum entsprechenden Zeitpunkt auch wieder beendet.

 

Diese Quelle wird in unserem Kulturkreis und Sprachgebrauch Gott genannt.

 

In anderen Religionen heisst sie

Der grosse Geist,

Wakan Tanka,

Vater Geist und Mutter Erde,

Allah,

Jehova/ Jahwe....

 

Alles ist miteinander verbunden

 

Durch die Naturkreisläufe des Wetters und Klimas, das Prinzip "Fressen und gefressen werden" in der Natur und den Wechsel der Jahreszeiten zeigt sich:

Das Leben als Ganzes ist ungeheuer vielschichtig und komplex und alles hat Einfluss aufeinander.

Wenn wir an einer Stelle in das System eingreifen, kann sich auch an anderer Stelle etwas verändern.

Wenn ich in meinem Leben das Bewusstsein entwickle, dass alles Leben miteinander verbunden ist und aus einer Quelle kommt, dann gelange ich zu der Erkenntnis, dass mein Gegenüber, ob Mensch, Tier, Pflanze ein Teil von mir selbst ist.

Das wiederum führt mich, etwas weitergedacht, zu der Aufforderung, dieses Gegenüber mindestens mit Respekt zu behandeln. Mit Liebe wäre es natürlich noch schöner.

Denn: Ich möchte ja auch gerne mit Respekt behandelt werden.

Diese Aufforderung zum Respekt für die Schöpfung (etwas Geschaffenes) kann ich auf viele Ebenen des Lebens übertragen,

z. B. auf die Landwirtschaft mit Massentierhaltung,

auf die Flüchtlingspolitik,

das Abholzen der Regenwälder aus Profitinteresse....

 

 

Die Polarität ist die Erscheinungform dieser Einheit. Wir erleben das Leben auch als Wechselspiel zwischen den Polen Yin und und Yang, Hell und Dunkel, Tag und Nacht usw.

 

 

 

Meiner Einschätzung nach ist das Ziel unseres Seelenweges, auch durch viele Leben hindurch, diese Einheit des Lebendigen Daseins wahrzunehmen und uns möglichst so zu verhalten, dass wir diese Einheit des Lebens mit unseren Talenten und Möglichkeiten fördern.

 

 

Das Universum ist gerecht.

 

Für mich ist es so:

es gibt eine Gesetzmässigkeit im Universum und die besagt:

"Das was von dir ausgeht, kommt zu dir zurück."

Im Alten Testament wird es beschrieben als das Prinzip "Auge um Auge, Zahn um Zahn."

Diese Gesetzmässigkeit wird für mich verständlich, wenn ich den Gedanken zulasse, dass es so etwas wie Wiedergeburt gibt, dass die Seele ewig ist und sich wieder neu verkörpert, um neue Erfahrungen zu machen.

Wenn ich in einem Leben andere Menschen angegriffen oder schlecht behandelt habe, so kann es passieren, dass ich in meinem nächsten Leben in Situationen hineingeboren werde oder hineingerate, in der ich die umgekehrte Situation erlebe. Vorstellbar ist für mich, dass z. B. die Täter in autoritären Regimes, die Folter und KZ- Methoden benutzen, sich im nächsten Leben in Situationen wiederfinden, in denen sie selbst Unterdrückung erleben und erfahren.

 

Alles Leben ist in ständiger Bewegung, alles ändert sich, nichts bleibt, wie es ist.

 

"Das einzige, was bleibt, ist die stetige Veränderung."

 

Das ist wieder mal so ein Zitat, das mir seit mehreren Jahrzehnten im Kopf rumschwebt.

Wenn ich mir den Wandel der Jahreszeiten in vielen Erdteilen  und das Natur- Prinzip "Fressen und gefressen werden" ansehe, dann zeigt sich: Alles ändert sich früher oder später...

 

Das I- Ging heisst auch: "Das Buch der Wandlungen" und zeigt, dass sich immer wieder eine aktuelle Situation in eine neue Situation verändert.

 

Wir können lernen, den Sinn der einzelnen Zeiten und Phasen über Systeme wie Astrologie und das

I- Ging zu verstehen und für uns und das Leben das Beste aus den Situationen herauszuholen.

Da im I- Ging bei verschiedenen Zeichen oder wandelnden Linien das Thema "Unheil" auftaucht, kann uns dieses als Warnung dienen, unser eigenes Handeln ggfs. zu überdenken.

 

Der Mensch hat einen freien Willen. Aber er/sie muss die Konsequenzen des eigenen Denkens und Handelns aushalten/ erdulden.

 

Ich habe die Erkenntnis gewonnen, dass die meisten Menschen eigentlich in jedem Moment ihres Lebens eine Entscheidungsfreiheit haben, abgesehen von Menschen, die in unfreiwilligen Zwangssituationen sind. Dazu gehören zum Beispiel Menschen, die in Kriegsgebieten leben, solche die im Gefängnis sind und solche, die so arm sind, dass ihnen wenig Entscheidungsmöglichkeiten bleibt.

Natürlich gibt es im Leben häufig gewisse Zwänge und Notwendigkeiten, wie Rechnungen bezahlen müssen, mich oder die Familie finanziell versorgen, etwas zu Essen, zum Anziehen und ein Dach über dem Kopf zu haben. Aber wie wir das organisieren, welchen Beruf wir ergreifen, wo und wieviel wir arbeiten, wieviel Kompromisse wir machen (müssen), ist in der Regel in unserer Hand.

Allerdings müssen wir die Konsequenzen unseres Denken und Handelns aushalten.

Wenn wir uns z. B. nicht aus einer unbefriedigenden Arbeitssituation lösen können oder wollen, kann es passieren, dass wir unglücklich und in der Folge auch krank werden oder uns auf unbewusste Weise befreien, etwa durch einen Unfall.

 

Später dazu mehr...